Allgemeine Geschäftsbedingungen

AGB Onlineshop

§1 Geltungsbereich

  1. Für die Geschäftsbeziehung zwischen uns (Nettetaler Sozialkaufhaus | Rees-Terstappen GbR) und dem Käufer gelten im Rahmen unseres Onlineshops ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.
  2. Die Vertragssprache ist Deutsch.


§2 Angebotsdefinitionen, Bestellung und Vertragsabschluss

  1. Alle unsere Angebote - sofern nicht als NEUWARE gekennzeichnet - beinhalten Gebrauchtware. Unsere Angebote sind freibleibend und unverbindlich.
  2. Definitionen bei Gebrauchtwarenartikel: "Sehr gut" entspricht einem Artikel, der als neuwertig mit ggf. geringfügigen Gebrauchsspuren anzusehen ist. "Gut" entspricht einem Artikel, der vereinzelte Gebrauchsspuren aufweisen kann. "OK" entspricht einem Artikel mit deutlichen Gebrauchsspuren. Alle Artikel sind in ihrer Funktion einwandfrei.
  3. Der Besteller gibt nach Eingabe seiner Daten und dem Anklicken des Bestellbuttons („Zahlungspflichtig bestellen“) ein Angebot auf Abschluss eines Kaufvertrages ab. Das Angebot ist für den Besteller verbindlich gemäß § 145 BGB. Wir sind nicht verpflichtet, Angebote des Bestellers anzunehmen und können die Annahme jederzeit ohne Angabe von Gründen verweigern. In diesem Fall informieren wir den Besteller unverzüglich über die Nichtannahme seines Angebots per E-Mail. Wir nehmen das Angebot durch Zusendung einer Auftragsbestätigung, innerhalb von 2 Werktagen per E-Mail an den Besteller, oder durch Auslieferung der bestellten Ware an. Ein bindender Vertrag kann aber auch schon vorher zustande kommen, wenn der Besteller eine Sofort-Zahlungsweise wählt und die Zahlung mit Absenden der Bestellung vornimmt. In diesem Fall erfolgt der Vertragsschluss zu dem Zeitpunkt, an dem der Besteller die Zahlung auslöst und der entsprechende Zahlungsdienst ihm die Ausführung der Zahlungsanweisung bestätigt.
  4. Bei der Bestellung über unseren Onlineshop umfasst der Bestellvorgang insgesamt 4 Schritte. Im ersten Schritt wählen Sie die gewünschten Waren aus. Im zweiten Schritt geben Sie Ihre Kundendaten einschließlich Rechnungsanschrift und ggf. abweichender Lieferanschrift ein. Außerdem wählen Sie aus, bei welcher Kosmetikerin Sie in Behandlung sind. Im dritten Schritt wählen Sie, wie Sie bezahlen möchten und welche Versandart Sie wünschen. Im letzten Schritt haben Sie die Möglichkeit, sämtliche Angaben (z.B. Name, Anschrift, Zahlungsweise, bestellte Artikel) noch einmal zu überprüfen und ggf. zu korrigieren, bevor Sie Ihre Bestellung durch Klicken auf „Zahlungspflichtig bestellen“ an uns absenden. Die Pflichtfelder sind im Bestellprozess „*“ gekennzeichnet. Diese müssen mindestens ausgefüllt werden, um eine Bestellung tätigen zu können.
  5. Der Bestelltext wird von uns gespeichert. Sie können nach Absendung der Bestellung, welche durch Klicken auf „Zahlungspflichtig bestellen“ erfolgt, den Bestelltext drucken. Außerdem erhalten Sie eine Bestellbestätigung an die von Ihnen angegebene Email-Adresse.


§3 Eigentumsvorbehalt

Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung aller Forderungen unser Eigentum.


§4 Lieferung

  1. Die Lieferung erfolgt an die von Ihnen angegebene Lieferadresse. Derzeit liefern wir nach Deutschland (Bei Möbeln nur in die im Angebot ausgewiesenen Regionen).
  2. Über die Verfügbarkeit und Lieferzeit wird bei der Produktbeschreibung Auskunft erteilt.


§5 Preise und Versandkosten

  1. Alle Preise sind Endpreise inklusiv gesetzlicher Mehrwertsteuer.
  2. Die Höhe von ggf. anfallenden Versandkosten, finden Sie in der Artikelbeschreibung und im Warenkorb, bzw. im Bestellprozess.


§6 Zahlungsbedingungen

  1. Die Zahlung erfolgt wahlweise per Vorkasse durch Vorab-Überweisung oder per Paypal. Wir behalten uns vor, einzelne Zahlungsarten auszuschließen. Bei Wahl der Zahlungsart Vorkasse nennen wir Ihnen die Bankverbindung in der Auftragsbestätigung.
  2. Ein Zurückbehaltungsrecht können Sie nur ausüben, soweit die Ansprüche aus dem gleichen Vertragsverhältnis resultieren.
  3. Ein Recht zur Aufrechnung steht dem Besteller nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder von uns unbestritten sind.


§7 Gewährleistung (Mängelhaftung), Transportschäden

  1. Für unsere Waren gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht, soweit nicht wie nachfolgend beschrieben davon abgewichen wird:
    Handelt der Kunde als Verbraucher, wird die Verjährung der Mängelhaftungsansprüche für gebrauchte Waren auf ein Jahr ab Ablieferung der Sache begrenzt. Die Verjährung von Schadenersatzansprüchen bei Verletzung von Leben, Körper, Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers oder auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Verkäufers beruhen, bleibt unberührt. Weiterhin bleibt die Verjährung von Schadenersatzansprüchen bei sonstigen Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Verkäufers beruhen, unberührt. Darüber hinaus bleibt eine etwaige Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz unberührt. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften.
  2. Für Unternehmer gilt hinsichtlich der Gewährleistung und der Haftung folgendes:  Die Verjährungsfrist für Gewährleistungsansprüche beträgt gegenüber Unternehmern sowohl bei neu hergestellten Sachen als auch bei gebrauchten Sachen ein Jahr. Im Übrigen gelten auch hier die gesetzlichen Vorschriften.
  3. Der Käufer hat die Ware gemäß § 377 HGB unverzüglich nach der Ablieferung durch den Verkäufer/Lieferant, soweit dies nach ordnungsgemäßem Geschäftsgang tunlich ist, zu untersuchen und, wenn sich ein Mangel zeigt, dem Verkäufer unverzüglich Anzeige zu machen. Unterlässt der Käufer die Anzeige, so gilt die Ware als genehmigt, es sei denn, dass es sich um einen Mangel handelt, der bei der Untersuchung nicht erkennbar war. Zeigt sich später ein solcher Mangel, so muss die Anzeige unverzüglich nach der Entdeckung gemacht werden. Anderenfalls gilt die Ware auch in Ansehung dieses Mangels als genehmigt. Zur Haltung der Rechte des Käufers genügt die rechtzeitige Absendung der Anzeige. Hat der Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen, so kann er sich auf diese Vorschriften nicht berufen. Handelt der Kunde als Unternehmer, gilt hinsichtlich des Prüfungsmaßstabes § 377 HGB.

§8 Schlussbestimmung

1. Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Verkäufer und dem Kunden sowie auf die jeweiligen Geschäftsbedingungen findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung.

2. Unwirksamkeit
Insofern eine Bestimmung dieser Nutzungsbedingungen unwirksam ist, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt. Die unwirksame Bestimmung gilt als durch eine solche ersetzt, die dem Sinn und Zweck der unwirksamen Bestimmung in rechtswirksamer Weise wirtschaftlich am nächsten kommt. Dies gilt gleichermaßen für eventuelle Regelungslücken.

3. Online-Streitbeilegung
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform für die außergerichtliche Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) bereit, die unter https://ec.europa.eu/consumers/odr/ aufrufbar ist. Wir sind weder verpflichtet noch bereit, an dem Streitschlichtungsverfahren teilzunehmen.